Buch

Grundlagen Intuitive Bewegungstherapie nach Parmanand R. Böck

In meinem Buch teile ich mit Ihnen die Essenz meiner eigenen Expedition Selbstheilung® der letzten 20 Jahre.

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Das Buch

Expedition Selbstheilung®

Grundlagen IMTES, ca. 120 Seiten: Anleitung IMTES, Selbstmassage, körperorientierte Achtsamkeitsmeditation und Atemtechniken.

Das Buch wird bis zur endgültigen Fertigstellung als Ringbuch ausgegeben.

Vorerst nur für Käufer der IMTES-Matte, sowie für Teilnehmer an der Ausbildung zum IMTES-Therapeuten.

Neben konkreten Hinweisen und Anregungen, die Sie auf Ihrer ganz persönlichen Expedition Selbstheilung® Unterstützend begleiten, finden Sie in meinem Buch viele Hintergrund-Informationen zum Thema.

Den Pionieren der Intuitiven Bewegungstherapie widme ich in meinem Buch ein ganzes Kapitel

Bei meinen Recherchen zum Buch und auf der Suche nach konkreten Beweisen für die von mir in der Praxis entwickelte Bewegungstherapie bin ich auf umfangreiches Material gestoßen. Unter anderem in Büchern von Moshé Feldenkrais und Thomas Hanna habe ich viel Bestätigung für meinen Ansatz gefunden. Thomas Hanna spricht z.B. vom „Mythos des Alterns“… Er hat Mitte der 70er Jahre, aufbauend auf der Feldenkrais-Methode, den Hauptgrund für chronische Verspannungen und Bewegungseinschränkungen im Alter gefunden: Nach Thomas Hanna spricht man von der „Sonsomotorischen Amnesie (SMA)“ – oder einfach ausgedrückt, vom Vergessen ganzer Bewegungsabläufe aufgrund von Bewegungsmangel. Mit dem Verletzungsrisiko aufgrund fehlendem Körperbewusstsein hat er sich intensiv beschäftigt.

Viele Therapeuten arbeiten bereits weltweit mit der von Hanna entwickelten Methode „Hanna Somatics“, die auch Kern einiger Therapiemethoden unter anderem Namen ist.

Zusammen mit all den wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Bereichen der Psychologie, Psychiatrie, Physiologie, Neurologie und Neurophysiologie, wird klar, wie effektiv und heilend meine Bewegungstherapie ist.

Hier die wichtigsten Zusammenhänge:

Sie haben vermutlich schon von den Faszien gehört – dieses den ganzen Körper durchziehende Netz von Bindegewebe. Dabei handelt es sich um etwas, wofür die Wissenschaft durch Forschung zunehmend Beweise liefert: Alles ist mit allem verbunden, so auch in unserem Körper. Jeder Knochen, jedes Organ, jede Sehne, jeder Muskel ist damit ummantelt und so auch miteinander verbunden.

Ausserdem ist bekannt, dass unser Körper zu fast 80 Prozent aus Wasser besteht, teilweise in gebundener Form. Gebunden eben auch in diesem Bindegewebe, in den ­Faszien, damit es elastisch bleibt und Bewegung überhaupt möglich ist. Elastisch bleibt es wiederum nur durch eine intensive, „ganzheitliche“ Bewegung, und eher weniger durch isolierte Bewegungen wie z.B. Krafttraining oder die bei den meisten Sportarten zugrundeliegenden Bewegungsabläufe. Der Ausspruch „Sport ist Mord“ kommt also nicht von ungefähr.

Die heilsame Wirkung von Bewegung ist inzwischen zwar unbestritten und Sport gilt als ­Wundermittel für bessere körperliche, emotionale und geistige Gesundheit. Viele Menschen übertreiben es allerdings. Sogar Berichte über Verletzungen beim Yoga mehren sich.

Andere wiederum sind sich bewusst, dass regelmäßige ­Bewegung ­notwendig wäre, finden aber keinen Zugang oder haben keine Zeit oder keine Lust. Auch das lässt sich inzwischen erklären. Evolutionsbiologen haben den Grund herausgefunden, weswegen es den meisten so schwer fällt, sozusagen den „inneren Schweinehund“ zu überwinden: Der Mensch hat nämlich grundsätzlich keinen natürlichen Drang nach körperlicher ­Anstrengung, ganz im Gegenteil: unnötige Bewegung wird – vom limbischen System des Gehirns gesteuert – vermieden. Dieser entwicklungsgeschichtlich älteste Teil unseres ­Gehirns ist auf „Energie sparen“ programmiert. Im Zweifelsfall ist das immer die klügere Option, um für einen sinnvollen Einsatz (Jagd) genug Kraftreserven zu haben. -> Sieht der Mensch also keinen Sinn in der Bewegung (keine Bedürfnisbefriedigung), vermeidet er sie!

Auf der anderen Seite schaden viele Ihrer Gesundheit massiv, indem Sie übermäßig Sport treiben und immer wieder untrainiert und spontan Höchstleistungen abrufen. Bei vielen sportlichen Aktivitäten wird der Körper schlicht missbraucht. Selbst wenn die Betreffenden deutlich spüren, dass sie ihrem Körper damit nichts Gutes tun, wird das in Kauf genommen – um einen klaren Kopf zu bekommen, sich zu spüren, sich abzureagieren, und um sich (danach) besser entspannen zu können. Hier wird der Zusammenhang von Körper und Psyche wieder offensichtlich, und damit das Hauptproblem: Mangelndes Körperbewusstsein!

Zurück zu den Faszien: Weniger bekannt ist, dass dieses alles miteinander verbindende Netzwerk von Faszien wie ein zweites Nervensystem funktioniert. In diesem alles miteinander verbindenden Fasziensystem befinden sich nämlich die meisten Rezeptoren/Sinneszellen unseres Körpers! Sie sind wichtigster Bestandteil unserer Eigenwahrnehmung, also wer wir sind… in diesem Körper. Über diese Rezeptoren/Sinneszellen können wir unseren Körper im Raum und unsere Umwelt wahrnehmen, aber auch unser Innerstes. Dazu gehören nicht nur unsere Organe (Organtätigkeit), Muskeln und unser Knochen- und Skelettsystem, sondern auch unsere Gefühle und Emotionen.

Die Wahrnehmung über diese Rezeptoren ist ein permanent stattfindender, aber größtenteils unbewusster Prozess. Was davon bewusst wahrgenommen wird, hängt ganz von den individuellen Lernprozessen und den Erfahrungen eines jeden Einzelnen ab. Aber egal, ob bewusst oder unbewusst, prägen diese Wahrnehmungen wesentlich das persönliche Wohlbefinden und bestimmen beispielsweise, ob sich ein Mensch als gesund oder krank empfindet und eben auch, wie er psychisch/emotional unterwegs ist!

Und das ist die gute Nachricht: Wir sind in der Lage, etwas zu verändern. Dadurch, dass alles miteinander verbunden ist und sich alles ständig gegenseitig beeinflusst, können wir auch Gefühle wie beispielsweise Angst, Stress, Unzufriedenheit, Ärger oder Scham, durch eine gewisse Körperlebendigkeit äußerst positiv beeinflussen.

Schlussendlich bin ich überzeugt davon, dass man den meisten Menschen mit chronischen Schmerzen und Depression (Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter, und es werden immer mehr) durch IMTES sehr gut helfen kann.

Die sogenannten Nozizeptoren, die für die Schmerzwahrnehmung zuständig sind, befinden sich nämlich auch überwiegend in den Faszien und melden bei unnötiger Kompression/verklebten Faszien permanent Schmerz. Vielen Menschen konnte ich mit der Tiefengewebsmassage (mit der ich schon seit knapp 20 Jahren arbeite, da meine Lehrer die Pioniere des heutigen Faszienbooms sind) helfen. Aber erst durch die Bewegungstherapie und durch die Unterrichtung meiner Klienten in körperorientierter Achtsamkeitsmeditation konnte ich den meisten Menschen mit chronischen Schmerzen dauerhaft helfen. Teilweise sogar besser, insbesondere älteren Menschen. Mit deutlich weniger körperlichem Einsatz und weniger Anstrengung meinerseits. Darüber hinaus sind die meisten Klienten schnell in die Eigenverantwortung zu bringen, wenn Sie das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und in ihren eigenen Körper wiederfinden!

Meine Vision und Hoffnung ist, durch den Verein Expedition Selbstheilung e.V. gezielt Studien vorantreiben zu können. Auch dafür gehen von Anfang an zehn Prozent aller Einnahmen direkt an den Verein! Vor allem aber wollen wir älteren Menschen Bewegung ermöglichen, um ihr unglaublich großes Leid zu lindern!

Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass Vieles bereits erforscht ist. Und obwohl diese Forschungen immer noch am Anfang stehen, gibt es schon ein breites Wissen darüber, wie sich Bewegung und auch der Atem, der selbstverständlich fester Bestandteil meiner Therapiemethode ist, auf unsere Psyche und auf unser Gehirn auswirken.

Mein Buch erscheint vorraussichtlich Ende Juni 2020 und wird bis dahin (in der Vorab-Ringbuchausgabe) nur an Käufer der IMTES-Matte und im Rahmen der Trainings an Therapeuten ausgegeben.